Pressemitteilung der ANU

vom 19.01.2014

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Deutsch Welle

"Wendland" bei der Demo "Wir haben es satt" in Berlin anlässlich der "Grünen Woche"

Aus dem Wendland und der Altmark fuhren 40 Teilnehmer von Salzwedel nach Berlin.
Aufgerufen dazu hatten der BUND, der NABU, die ANU, die IgiT, die BI gegen Hähnchenmast und die Initiative gegen Tierfabriken.

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Am Bahnhof vor der Abfahrt in Salzwedel

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Die Gruppe wurde der Wendländer“ wurde von der Zugbegleiterin sofort als Demonstranten erkannt. Ankunft des Regionalzuges beim Hauptbahnhof war um 12 Uhr und so empfahl die
Schaffnerin eine Station weiter zu fahren, um gleich am Potsdamer Platz auszusteigen. So kam man noch rechtzeitig genug an, um am Demonstrationszug teilzunehmen.

Dieser schloss sich an die Auftaktkundgebung am PotsdamerPlatz an, die um 11 Uhr begonnen hatte.


25'000 Menschen gingen demonstrierend durch die Stadt zum Bundeskanzleramt.
Dort fand dann die Abschlusskundgebung wegen der Zustände in der Landwirtschaft statt.
Das Motto der Veranstalter lautete:. "Wir haben es satt". Nein zu Gentechnik, Tierfabriken, Freihandelsabkommen und Dumping-Exporten!

Hierzu aufgerufen hatten über 120 Organisationen. Auch Landwirte als Vertreter der ABL-Wendland waren mit Treckern nach Berlin gefahren. Die Veranstalter sprachen von einer überraschend großen Anzahl von Teilnehmern.

In den Redebeiträgen wurde ein grundsätzlicher Wandel in der Landwirtschaft gefordert.
Der Dioxinskandal ist nur ein Beispiel, wie durch mafiöse Strukturen ganze landwirtschaftliche Betriebe in den Ruin gedrängt werden.
Die Abhängigkeit der Bauern von den Futtermittelproduzenten über die Lieferanten von Jungtieren und die Abnahme der schlachtreifen Tiere wiederum durch Großkonzerne, macht eine Einscheidungsfreiheit für den Einzelnen völlig unmöglich.

Auch die geplanten Masthähnchenställe im Wendland wären ein Baustein für diesen Großschlachthof.
Anschließend gab es ein Protestkonzert " Rock for Nature“ mit Ratatöska.

 


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