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vom 16.02.2014

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Geklaute Seitenränder:

Gemeinsam zum Ziel?

Clenze (inf/bv). Gut Ding braucht Weile. Dieses Zitat gilt auch für das seit mehreren Jahren intensiv diskutierte Thema „Überpflügte Wegeseitenränder“.

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Landraub durch überpfl ügte Wege, die der Allgemeinheit gehören, ist ein echtes Ärgernis. Häufi g fehlt ein Unrechtsbewusstsein bei den Verursachern.

Der Gemeinderat des Fleckens Clenze hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit dieser Problematik beschäftigt. Die Wege auf dem Gemeindegebiet, zu denen neben der Fahrspur auch die Streifen auf beiden Seiten eines Weges gehören, befinden sich in den allermeisten Fällen im Eigentum der Gemeinde. Sie sind somit öffentliches Gut.

Allein im Flecken Clenze haben diese Wege eine Gesamtlänge von rund 160 Kilometern. Natürlich nutzen auch Landwirte diese Wege um ihre Flächen zu erreichen und bewirtschaften zu können; doch immer wieder kommt es vor, dass sie über die Grenze ihrer Felder hinaus auch die Wegeseitenränder bewusst oder unbewusst abpflügen und damit nicht nur fremde Flächen, also Eigentum der Gemeinde, „unter den Pflug nehmen“, sondern auch verhindern, dass dort wertvolle Biotope für Pflanzen und Tiere entstehen.

Stichproben im Flecken Clenze ergaben, dass die Wegeseitenränder bis zu drei Meter abgepflügt wurden, was bei einer Länge von 160 Kilometern mehrere Hektar bedeuten kann. In anderen Kommunen dürfte es ähnlich sein. Es besteht also Handlungsbedarf sowohl seitens der Kommunen als auch seitens der Naturschutzbehörden.

Wie in der Praxis die verlorengegangenen Wegerandstreifen im Sinne der Kommunen und des Naturschutzes wiederbelebt werden können und welche Schritte dafür notwendig sind, ist vielfach unklar. Denn es geht neben den rein rechtlichen und finanziellen Aspekten auch darum, die Beziehung zwischen Kommunen, Naturschützern und Landwirten nicht unnötig zu belasten. Ziel sollte es sein, in Zukunft in einem gedeihlichen Miteinander aller Beteiligten unsere schützenswerte Kulturlandschaft zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

Zu diesem Zweck lädt der Flecken Clenze am Mittwoch, den 26. Februar um 19.00 Uhr im „Clenzer Culturladen“, Lange Straße 21 b in Clenze zu einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema ein.

Geladen sind Vertreter der Organisationen der Landwirte, der Naturschutzverbände und der Naturschutzbehörde. Landraub durch überpfl ügte Wege, die der Allgemeinheit gehören, ist ein echtes Ärgernis. Häufi g fehlt ein Unrechtsbewusstsein bei den Verursachern.

 

 

 

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Bearbeitet am: 17.02.2014/ad


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